Das Frühbeet 

Ein Frühbeet – auch Mini-Gewächshaus genannt – steht auf der Agenda. Es dient dazu, dass man darin das Gemüsegartenjahr noch früher einläuten kann. Wenn das Frühbeet an einem sonnigen Platz im Garten steht, wärmt es sich über den Tag durch die ersten Sonnenstrahlen auf. Durch die Glasscheibe kann Licht hindurch und die entstehende Wärme wird über Nacht zurückgehalten. Daher ist es möglich, etwa vier Wochen früher zu ernten als im Freiland. Zudem kann das Frühbeet im Winter genutzt werden, um dort Feld- und Endiviensalat zu pflanzen. 

Da wir noch nicht in unserem Gemüsegarten waren, haben wir das Mini-Gewächshaus umfunktioniert und unsere frostempfindlichen Kübelpflanzen hineingestellt, da die Nächte ja doch noch zwischenzeitlich sehr kalt waren.

Hier findet ihr eine Bauanleitung für euer eigenes Frühbeet, falls ihr Lust habt eins nachzubauen.

Das Hochbeet

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Das Grundgerüst

Ein langer Balken ist das Ausgangsmaterial für die Eckpfosten. Mit der Motorsäge ist er fix in vier gleich lange Stücke zerteilt. Diese haben wir dann unten angespitzt und fertig waren die Eckpfeiler. An diese haben wir ganz normale Holzlatten in einem Rechteck fest verschraubt. So entstand ein Kasten ohne Boden, den wir auf unser altes Beet gestellt haben. Mit ein paar kräftigen Hammerschlägen auf die Eckpflöcke steht es jetzt fest an seinem Bestimmungsort. Wir sind schon ganz euphorisch und freuen uns auf das Befüllen, aber Halt! Es gibt noch zwei Dinge zu beachten.

Die langen Seiten müssen wir noch verstärken, damit uns die schwere Erde nicht den Kasten auseinanderdrückt. Mit ein paar Brettern, Schrauben und einem festen Draht verspannen wir unser Hochbeet. Jetzt bleibt es in Form und ist noch stabiler.

Die „Innenausstattung“

Die Innenseiten haben wir noch mit Noppenfolie ausgekleidet.
Aber wieso macht man das?
Der Grund liegt auf der Hand. Das Holz muss vor der ständigen Feuchtigkeit geschützt werden. So verrottet es nicht so schnell und wir können das Hochbeet länger nutzen. Dazu kommt noch, dass durch den kleinen Abstand eine gewisse Luftzirkulation stattfinden kann. Und falls es zu einem Wasserüberschuss kommen sollte, kann es über die Noppen schneller ablaufen.

Nachdem die Noppenfolie befestigt ist, kann man unten noch einen Hasendraht reinlegen, um zu verhindern, dass sich kleine Nagetiere oder Wühlmäuse im Beet nach oben fressen.

Darauf legt man am besten grobes Material wie Äste und Zweige oder alte Wurzelstöcke. Eigentlich kann man alles verwenden, was gerade im Garten so an grobem Schnittgut anfällt. Das Ganze sollte ca 20 cm hoch sein.

Als nächste Schicht kann man alte Pflanzenreste oder altes Laub auffüllen, die Schicht ist dann in etwa 10-15 cm hoch.

Für eine natürliche Düngung besteht die nächste Schicht aus Kompost, wenn man keinen eigenen Kompost hat, kann man ihn häufig in Säcken bei der nächsten Gärtnerei kaufen.

Die letzte Schicht ist die Pflanzschicht. Da sollte auf gute Pflanzerde geachtet werden. Diese darf dann auch etwas dicker als normal sein (ca. 30 cm). Oder man macht es wie wir und verwendet einfach nur gute Gartenerde mit etwas neuem Pflanzsubstrat gemischt.