Weihnachten rückt immer näher und am Ende will dann doch niemand mit leeren Händen dastehen. Das war auch die Grundidee unseres Wachsenden Kalenders – wir wollten ein sinnvolles und nachhaltiges Weihnachtsgeschenk entwickeln, das zu vielen Menschen passt. Ganz neu dabei ist unser Krautikus, ein einpflanzbarer Kalender mit Heilkräuter-Samen. Aus dem Kräuter-Kalender haben wir jetzt ein eigenes Kräuteröl zusammengemischt, das wir als hochwertiges und nachhaltiges Weihnachtsgeschenk verschenken werden.

Selbstgemachtes Kräuter-Öl mit Rosmarin und Thymian

Der Zeitaufwand bei deinem selbst gemachten Weihnachtsgeschenk ist minimal. Nach höchstens fünf Minuten hast du dein individuelles Kräutergeschenk fertig gestellt und kannst beispielsweise dein eigenes Etikett nach deinem Wunsch bemalen.

Und so kannst du das Kräuteröl mischen:

Du kannst natürlich auch andere selbst gezogene Kräuter für das Öl verwenden, ganz nach dem Geschmack der Person, die beschenkt wird. Es eignen sich alle Gewürzkräuter, sowohl frische als auch getrocknete Kräuter. Die Kräuter dürfen bei der Zubereitung des Öls allerdings nicht nass sein.

  1. Als Erstes solltest du die Glasflasche mit heißem Wasser auswaschen und gut trocknen lassen.
  2. Die Knoblauchzehen in zwei Hälften schneiden und ab damit in die Flasche.
  3. Der Rosmarin-Strauch kommt ebenso dazu, die Kräuter müssen auf jeden Fall trocken sein. Sonst kann dein Öl zu schimmeln anfangen.
  4. Alle weiteren Zutaten kommen in die Flasche und zuletzt das Öl. Achte darauf, dass die Kräuter komplett vom Öl bedeckt sind.
  5. Jetzt heißt es: Warten. Das Öl sollte ca. zwei Wochen stehen gelassen werden, damit es gut durchziehen kann. Dann geht das Aroma der Kräuter ins Öl über und schmeckt besonders lecker.

Das Öl sollte grundsätzlich dunkel gelagert werden, dann hält es sich sehr lange. Nach dem Öffnen sollte es ca. sechs Wochen haltbar sein. Es muss immer nur darauf geachtet werden, dass die Kräuter von Öl bedeckt sind. Das kann ggf. immer wieder nachgefüllt werden.

Nachtrag: Selbst gemachtes Öl mit frischen Chilis oder Knoblauch kann eine Lebensmittelvergiftung hervorrufen

Anders als in unseren Fotos sollten keine frischen Chilis verwendet werden. Denn auf diese Weise kann das Bakterium Chlostridium botulinum ins selbst gemachte Kräuteröl gelangen und eine Lebensmittelvergiftung hervorrufen. Es gibt zwei Möglichkeiten, um eine Vergiftung vorzubeugen:

  • Nur getrocknete Chiliflocken oder Pulver verwenden. Zwischen 30g und 100g Chili kommt auf 1 Liter Öl. Das Öl wird zwei Wochen stehen gelassen.
  • Chilis entstielen und im Backofen bei 180°C backen, bis die Haut der Chilis schwarz werden. Die Haut sollte dann entfernt werden, bevor die Chilis ins Öl kommen.

Dasselbe gilt auch für Knoblauch in Öl.

Wir haben uns bei dem Rezept von Utopia und Smarticular inspirieren lassen.