Wir von primoza möchten einen positiven Beitrag für Menschen, für die Natur und für verantwortungsvolles Arbeiten leisten: Für uns heißt das, mit unseren Produkten ein Lächeln zu schenken, den Menschen Natur und Nachhaltigkeit näher zu bringen und so zu produzieren, dass wir jeden Tag ein gutes Gefühl mit nach Hause nehmen.

„Richtig produzieren“ – was heißt das genau?

„Nachhaltig produzieren“ ist mittlerweile jedem ein Begriff und freut uns. Allerdings erweckt es den Eindruck, dass man entweder „normal“ produzieren kann oder eben „nachhaltig“. Zweiteres wird dabei als eine Produktion mit einem ökologischen und/oder sozialen Bonus gesehen. Wir möchten allerdings ein Umdenken bewirken: Nachhaltig zu produzieren soll Standard werden und sich allmählich als „richtiger“ Weg in den Köpfen von Unternehmen und Kund:innen verankern. Ein Weg, in dem man Gewinne nicht auf Kosten der Umwelt oder auf Kosten von Lebewesen macht. „Richtig produzieren“ fängt bei der Produktentwicklung an und setzt sich bis zur Kundenbetreuung fort. Uns ist es wichtig, Fairness und Ökologie von Anfang bis zum Ende zu verfolgen und alle Beteiligten dabei einzuschließen. Unsere Ideen und Produkte sollen sinnvoll, clever und innovativ sein, Menschen viel Freude bereiten und der Umwelt guttun.

1. Das richtige Produkt ist außergewöhnlich

Schon bei der Ideenfindung und -konzeption achten wir darauf, dass unsere Produkte durchdacht sind, sprich bestenfalls langlebig, mehrfach verwendbar oder recyclebar. Außerdem sollten sie möglichst kunststoff- und schadstofffrei sein und Ressourcen schonen. Damit uns ein Produkt überzeugt, muss es aber noch dazu den Menschen Freude bereiten. Es soll besonders sein, mit viel Liebe gestaltet und etwas, das man auch gerne im Freundeskreis und an die Familie verschenken würde.

Unsere Mission: Mehr Grün, keine Angst, keine Ausreden

Unser Ziel ist es dabei nicht, Produkte zu produzieren, sondern mit den Produkten etwas zu erreichen.  Menschen sollen mit uns die Möglichkeit bekommen, sich ein Stück Natur nach Haus zu holen. Und das auf verschiedenste Weise – ganz unabhängig davon, ob man eine Stadtpflanze ist oder ein riesiges Gartenparadies besitzt oder ob man einen grünen Daumen hat oder jeden noch so strapazierfähigen Kaktus zum Welken bringt. Wir animieren und unterstützen Menschen dabei, Neues auszuprobieren und tätig zu werden.


2. Der richtige Produktionsprozess ist nachhaltig

Haben wir an all diese Punkte einen Haken gesetzt, geht es daran, im Produktionsprozess selbst „richtig“ vorzugehen. Auch hier steht bei uns Nachhaltigkeit ganz oben. Das heißt nicht nur ökologische Materialien und Rohstoffe zu verwenden, sondern auch qualitativ hochwertige und langlebige.

Wir drucken ökologisch auf Umweltmaterial

Wir verwenden Recyclingpapier und verschiedenste andere nachhaltige Materialien, wie abbaubare Plastikersatzstoffe oder Papiere aus Agrarabfällen oder Zuckerrohr. Unsere Kalender lassen wir außerdem C02 neutral in einer Ökodruckerei mit mineralölfreier Ökofarbe bedrucken.

Wir achten auf Bio-Zertifizierung

Besonders wichtig ist uns, dass unsere Samen Bio-Qualität haben und samenfest sind. Bei der Mehrzahl unserer verwendeten Samen haben wir das auch schon geschafft.

Leider ist es oft gar nicht so leicht, an gute und Bio-zertifizierte Rohstoffe zu kommen. Bei unseren Grußkarten sind wir gerade noch in den letzten Zügen der Zertifizierung. Sobald diese abgeschlossen ist – und das ist womöglich schon in ein paar Wochen – verwenden wir zu 100 Prozent Bio-Samen!

Das Tolle an samenfestem Saatgut ist, dass man aus den eigens hochgezogenen Pflänzchen wieder neues Saatgut gewinnen kann. Bei vielen überzüchteten konventionellen (Gemüse-) Pflanzen ist das leider gar nicht mehr möglich.

Unseren ökologischen Fußabdruck haben wir auch bei unseren Shirts und Pullis im Blick. Sie sind aus Bio-Baumwolle, GOTS-zertifiziertund geprüft von der Fair Wear Foundation. Für faire und hochwertige Klamotten. Gerade in der Textilindustrie läuft ja so einiges verkehrt. Wir wollen da nicht mitspielen.

Wir vermeiden Überproduktions-Müll

Damit wir nicht Unmengen an Müll verursachen, achten wir zudem auf bedarfsgenaue Produktionsmengen bei all unseren Produkten. Das kann leider dazu führen, dass unsere Produkte hin und wieder ausverkauft sind. Wenn ihr hiervon mal betroffen seid, seid nicht traurig, vielleicht findet ihr ja ein anderes Produkt, das euch gefällt.


3. Die richtigen Beteiligten sind handverlesen

Die Suche nach Produzenten und Lieferanten ist zum Haareraufen! Aber wir lassen nicht locker, den für uns ist essenziell, dass unsere Werte und Qualitätsanforderungen von allen beherzigt werden, die bei der Fertigung unserer Produkte beteiligt sind. Die Betriebe sollen möglichst nachhaltig arbeiten und hohe soziale und ökologische Standards an den Tag legen.

Wir produzieren möglichst regional

Soweit es machbar ist, versuchen wir dabei regionale Unternehmen einzuspannen. Wir arbeiten seit unserer Gründung mit der Ökodruckerei „Druckwerk“ in Nürnberg zusammen. Unsere Samen bekommen wir von verschiedenen Lieferanten, die fast alle in Deutschland beheimatet sind.

Es handelt sich bei unseren Gemüse- und Pflanzensamen oft um ungewöhnliche oder seltene Sorten, die wir von mehreren Saatgutlieferanten beziehen müssen, da keiner all die verrückten Pflanzen im Sortiment hat, die wir gerne in unseren Produkten groß raus bringen wollen.

Das Samenpapier kommt aus dem EU-Ausland

Für die Herstellung unseres Samenpapiers mussten wir unseren Radius aber ein bisschen erweitern, um passende Betriebe zu finden. Wir sind aber schließlich im EU-Ausland fündig geworden. Die Samenpapierproduktion für die Kalender erfolgt z.B. in den Niederlanden und in Polen.

 

 

Wir lieben den persönlichen Austausch

Neben unseren Herstellungsbetrieben und Zulieferern sind auch alle anderen Beteiligten, wie unsere Illustrator:innen, handverlesen und für fantastisch befunden worden. Der persönliche Austausch und ein offenes Ohr für neue Ideen und Verbesserungsvorschläge liegen uns dabei sehr am Herzen.

Eine weitere Kooperation, auf die wir sehr stolz sind, ist die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Nürnberg. Für die Fertigstellung unseres Kinderbuchs „Emi Brillenbiene“ leisten die Menschen dort ganz großartige Arbeit!

 

 


4. Die richtige Teamarbeit macht Freude

„Freiraum den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen!“ – klingt etwas pathetisch, ist aber genau das, was unsere Zusammenarbeit unglaublich gewinnbringend und motivierend macht. In unserem Büro findet man in jeder Ecke kreative Köpfe und die größten Fans aber gleichzeitig schärfsten Kritiker*innen unserer Produkte und Ideen.

Lass‘ mal ausprobieren!

Jedes Teammitglied soll sich selbst an den primoza-Produkten probieren. Denn nur so wissen wir auch alle, ob bzw. dass funktioniert was wir versprechen. Unser Büro und unsere Balkone werden deshalb von reichlich Pflanzenfreunden bewohnt. Und wenn einem mal ein Setzling auf der Bürofensterbank eingeht, gibt es reichlich aufmunternde Worte von den Kollegen – oder auch mal einen sarkastischen Spruch … Letztendlich ziehen wir aber alle an einem Strang und bleiben hochmotiviert, unsere gemeinsame Mission von einer grüneren Welt in die Tat umzusetzen.

Ein bisschen Spaß muss sein

Improvisieren müssen wir trotz aller Planung noch oft genug – wer kennt das nicht. Doch mit einer ordentlichen Portion Humor übersteht man auch mal kleine Katastrophen. Bei uns darf der Spaß während und neben der Büroarbeit nicht zu kurz kommen. Denn damit ein Produkt Freude transportieren kann, muss es mit Freude und Leidenschaft gemacht sein.


5. Die richtige Kundenbetreuung hat Herz

Um unsere Kunden zu inspirieren und zu unterstützen, begleiten wir sie mit Newslettern, Videos, Bastelanleitungen und Rezepten. Ehrliche und hilfreiche Tipps zu geben ist uns eine Herzensangelegenheit.

Neue Erfahrungen suchen wir und geben wir weiter

Indem wir unsere Produkte selbst nutzen und Expert*innen zu Rate ziehen, lernen wir immer wieder etwas dazu und dieses Wissen möchten wir gerne weitergeben. Auch von den Kund*innen können und möchten wir viel lernen, Ideen und Erfahrungen annehmen und umsetzen. Deshalb freuen wir uns jedes Mal wie Schneekönige, wenn uns Kund*innen ihr Feedback geben, ihre Pflanzerfolge mit uns teilen oder neue Vorschläge haben und setzen uns dran, jede Anfrage schnell und persönlich zu beantworten. Denn an der Reaktion unserer Kund*innen sehen wir, dass wir nicht die einzigen sind, die Freude daran haben, die Welt ein bisschen grüner zu machen. Und geteilte Freude ist bekanntlich doppelte Freude!


Packen wir’s an!

Wie ihr sehen könnt, haben wir uns da einiges vorgenommen. Aber unser Ziel von einer etwas grüneren Welt ist ja auch nicht gerade ein Kleines. In unserer heutigen Welt ist alles eng miteinander verwoben und unfassbar Komplex. Um Nachhaltigkeit, Transparenz und Umweltschutz voranzubringen, müssen Unternehmen und Produzenten ganzheitlich denken. Prozesse müssen hinsichtlich ihrer Sinnhaftigkeit laufend hinterfragt und angepasst werden. Wir möchten dabei mit gutem Beispiel voran gehen. Wir wollen zeigen, dass es funktioniert und andere motivieren, Nachhaltigkeit und Natur mehr im Blick zu haben – sowohl privat als auch im Geschäftsleben.

Rückschläge gibt’s genug – aber gemeinsam kriegen wir das hin!

Natürlich lernen wir selbst dabei täglich dazu und müssen immer wieder Rückschläge hinnehmen, wenn mal etwas nicht so nachhaltig durchgeführt werden kann, wie wir es uns wünschen würden. Doch es gar nicht zu probieren, die Augen zu verschließen und alles so zu akzeptieren, wie es ist, kommt für uns nicht in Frage. Wir möchten uns immer weiter verbessern und sind dabei auf allen Ebenen für Ideen dankbar.

Hast du noch Fragen?

Wir hoffen wir konnten euch transparent machen, wie bei uns die Produktion und Arbeit läuft. Habt ihr Punkte, die wir besser machen können? Sind euch Themen aufgefallen, die wir noch nicht bedacht haben oder hast du noch weitere Fragen zur Produktion? Dann schreibt uns gerne oder werft mal einen Blick in unsere FAQs. Wir freuen uns auf euer Feedback!